Ich  weiß nicht mehr viel von dem Ort wo ich geboren bin aber Ich erinnere mich noch an Mama, und meine Geschwister.
Als sie mich meiner Mutter wegnahmen, hatte ich furchtbare Angst und war sehr traurig .
Die Menschen sagten das ich gegen eine andere Katze eingetauscht werden soll.
So wurde ich eines Tages in einen Kennel verladen und fortgebracht, ich kuschelte mich in die Decke und fühlte wie ich zitterte, ohnmächtig, vor Angst! Niemand kam um mich zu trösten. All diese seltsamen Geräusche und Gerüche, ich bin bei einer neuen Familie.Hier gibt es noch viele andere Katzen. Ich drücke mich eng in die Ecke des Korb.
Manchmal packt mich jemand und hebt mich hoch um mich zu begutachten. .
Oft höre ich sagen"Oh wie süß, den nehmen wir, aber dann gehen die Leute wieder fort. Deswegen soll ich nun verbilligt abgegeben werden.
Heute ist eine Familie gekommen und hat mich gekauft obwohl ich sehr dünn bin und entzündete Äuglein habe. Jetzt wird alles gut. Es sind sehr nette Leute, sie haben sich tatsächlich für mich entschieden. Das kleine Mädchen trägt mich ganz zärtlich auf dem Arm. Ihr Vater und ihre Mutter sagen ich sei ein ganz lieber Kater.
Ich heiße jetzt Kimba.Sie passen gut auf mich auf, geben mir herrliches Essen und viel, viel Liebe. Nichts will ich mehr als diesen wunderbaren Menschen zu gefallen. Es gibt nichts schöneres als mit dem Mädchen und meinen anderen Freunden zu spielen.
Erster Besuch beim Tierarzt:
Es war ein seltsamer Ort, mir schauderte, ich bekam einige Spritzen.
Das Mädchen hielt mich sanft und sagte es wäre o.k. dann entspannte ich mich. Der TA. schien meinen geliebten Menschen traurige Worte zu sagen, sie sahen ganz bestürzt aus. Ich hörte etwas von schweren Mängeln und Tumoren aber ich habe nichts von alledem begriffen. Es war furchtbar meine Familie so traurig zu sehen.
Jetzt bin ich 7 Monate alt. Meine Artgenossen sind wild und stark aber mir tut jede Bewegung weh. Ich möchte so gerne ein kräftiger Kater sein aber ich schaffe es nicht. Es bricht mir das Herz alle so traurig zu sehen.
In der Zwischenzeit war ich oft beim TA. und immer hieß es "mann kann nichts machen".
Ich möchte draußen in der warmen Sonne mit meinen Freunden spielen, möchte rennen und springen. Es geht nicht!
Letzte Nacht war es schlimmer als eh und je. Ich konnte nicht einmal mehr trinken, nur noch schreien vor Schmerzen.
Sie tragen mich ins Auto, alle weinen. Sie sind so seltsam was ist los? War ich böse? Nein, nein sie liebkosen mich ja so zärtlich. Ach wenn nur diese Schmerzen aufhörten! Ich kann nicht einmal die Tränen vom Gesicht des Mädchen ablecken.
Der Tisch beim TA. ist kalt. Ich habe Angst! Die Menschen weinen in mein Fell, ich spüre wie sehr sie mich lieben. Der TA. nimmt sich heute viel Zeit und ist sehr freundlich. Vater hält mich ganz sanft, ein kleiner Stich.....Gott sei Dank, der Schmerz geht zurück. Ich fühle tiefen Frieden und Dankbarkeit.


Ein Traum:
Ich sehe meine Mama und meine Geschwister auf einer grünen Wiese. Sie rufen mir zu das es dort keine Schmerzen gibt, nur Frieden und Glück.
So sage ich meiner Menschenfamilie "Auf Wiedersehen" auf die mir einzig mögliche Weise: Mit einem sanften Miau.
Viele glückliche Jahre wollte ich mit euch verbringen, es sollte nicht sein. Statt dessen habe ich euch so viel Kummer gemacht. Es tut mir leid, ich war halt nur eine Ware.

Kimba